
Leo Trepp Stiftung
Bildungsmedium für die Leo Trepp Stiftung
»Nur Wissen schützt vor Vorurteilen.« Ganz im Sinne des Rabbiners und Religionsgelehrten Leo Trepp setzt sich seine Stiftung dafür ein, das Judentum im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern und durch Aufklärung altem sowie neuem Judenhass zu begegnen. Leo Trepp glaubte fest an die Fähigkeit junger Menschen, durch Lernen ihr Denken zu verändern – ein Leitgedanke, der das Fundament für die Gestaltung der Broschüre »Fakten statt Fake: Was ist los im Nahen Osten?« bildete.
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Die gestalterische Herausforderung lag darin, Lehrkräfte zu befähigen, dem algorithmisch gesteuerten Medienkonsum und den damit verbundenen antisemitischen Stereotypen im Klassenzimmer souverän zu begegnen. Mein visuelles Konzept greift die Sehgewohnheiten der Schüler direkt auf:
Visuelle Kontroverse durch Ebenen: Jedes Kapitel wird durch eine durchdachte Bild-in-Bild-Komposition eingeleitet. Einem großformatigen Hintergrundbild wird im Vordergrund ein kleineres Bildelement – im Stil eines Social-Media-Posts – gegenübergestellt. Diese bewusste Schichtung zitiert nicht nur die Art der Informationsgenerierung im Netz, sondern lässt die Motive in einen spannungsreichen Dialog treten, der Themen kontrovers und tiefgründig abrundet.
Interaktive Tiefe: Um den Transfer von der flüchtigen digitalen Oberfläche zur fundierten Information zu schlagen, endet jedes Kapitel mit QR-Codes. Diese dienen als Brücke zu weiterführenden Quellenhinweisen und ermöglichen eine aktive, multimediale Recherche.
Durch das Zusammenspiel von moderner Bildsprache und seriöser Informationsaufbereitung ist ein Tool entstanden, das komplexe politische Themen für den Diskurs mit jungen Menschen zugänglich macht.
Texte:
Gunda Trepp
Paula Ranft
Nikolas Lelle
Judith Faessler
Dr. Nikoline Hansen
Jörg Rensmann
Kim Robin Stoller
Umgesetzte Medien:
– Broschüre
– Website
– Flyer















